Schlagwort: Nachhaltigkeit

Meal Prep – nachhaltig und voll im Trend!

Eine bewährte Methode, Gemüse oder Obst haltbar zu machen, ist das Einkochen oder Einwecken. Hier wird die Ernte unter Hitze luftdicht in Gläsern verstaut, sodass Sie diese auch noch bis zu einem Jahr später verwenden können. Was jetzt auf den ersten Blick vielleicht etwas antiquiert wirken könnte, erweist sich auf den zweiten Blick als unbedingt modern und zeitgemäß. Was im Gedächtnis vieler sicherlich noch als Ritual der Erntezeit in der Küche der Großeltern als „Einmachzeit“ verhaftet ist, erlebt heutzutage eine wahre Renaissance. Klar, damals wurde vornehmlich eingekocht, um Lebensmittel in Ermangelung moderner Kühlsysteme ausreichend haltbar zu machen. Dieser Grundgedanke spielt auch im Hier und Jetzt natürlich eine Rolle. Auch wenn mittlerweile nahezu jeder Haushalt über einen Kühlschrank oder eine Gefriertruhe verfügt. Einkochen oder Einwecken im Jahr 2023 ist deshalb total angesagt, weil gleich mehrere positive Aspekte des „Meal Prep“ vereint werden.

„Meal Prep“ ist die Abkürzung für den englischen Begriff „meal preparation“. Und bedeutet in der deutschen Übersetzung nichts anderes als Essensvorbereitung. Das heißt in der Praxis, Essen vorzukochen für einen oder mehrere Tage. Profis bereiten ihr Essen für eine ganze Woche vor. Anfänger können zum Einstieg auch mit einem Mittagessen für den nächsten Tag beginnen.

Die Vorteile von „Meal Prep“:

  • Meal Prep spart Zeit und Geld! Denn das tägliche Kochen und Einkaufen fällt weg. Und wer gut vorplant, kauft keine unnötigen Lebensmittel, die im Vorratsschrank verstauben. Wer vorgekochtes Essen mit zur Arbeit nimmt, spart sich die Ausgaben für den Mittagstisch.
  • Meal Prep fördert die gesunde Ernährung! Kalorienreiches Fast Food oder Snacks für zwischendurch können durch vorgekochtes Essen ganz einfach ersetzt werden. Und wer selber kocht, hat zudem die Kontrolle darüber, was er zu sich nimmt.
  • Meal Prep im Zusammenspiel mit Einkochen oder Einwecken spart eine Menge Verpackungsmüll und steigert so die Nachhaltigkeit bei der Lebensmittelzubereitung.

Einkochen auf dem Herd

Zum eigentlichen Einkochen stellen Sie die verschlossenen Gläser  in einen größeren Topf, in dem die Einmachgläser etwa zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt werden, das nun erhitzt wird. Die Gläser sollen sich nicht berühren. Die Einkochzeit beginnt mit dem Erreichen der gewünschten Temperatur.

Beachten Sie, dass die Temperatur des Wasserbades zu Beginn des Einkochens stets die gleiche Temperatur haben muss wie der Gläserinhalt. Das bedeutet, dass Gläser mit kaltem Inhalt nur in zunächst kaltes Wasser gestellt werden und Gläser mit heißem Inhalt (da zum Beispiel Gemüse vorgegart wurde) mit heißem Wasser aufgesetzt werden.

Lassen Sie die Gläser nach dem Einkochen etwa 10 Minuten im heißen Wasser stehen. Nehmen Sie sie dann aus dem Topf heraus und legen Sie ein Küchentuch darüber. So können die Gläser langsam abkühlen und das Vakuum bildet sich.

EDEKA Ott & Fuchs, Regensburg, Dörnbergforum, Meal Prep, Einkochen, Obst, Gemüse

Einkochzeiten für frisches (rohes) Sommerobst

Äpfel: Einkochzeit 40 Minuten bei 85°C

Aprikosen: Einkochzeit 30 Minuten bei 85°C

Kirschen: Einkochzeit 30 Minuten bei 80°C

Birne, weich: Einkochzeit 30 Minuten bei 90°C

Birne, hart: Einkochzeit 80 Minuten bei 90°C

 

BIO – eine Marke mit sieben Siegeln?

Das Schlagwort „BIO“ ist seit Jahren in aller Munde. Trotzdem werden wir immer wieder gefragt, welche Kriterien eigentlich genau hinter welchen der vielzähligen BIO-Siegel verborgen sind. BIO – eine Marke mit sieben Siegeln? Wir von EDEKA Ott & Fuchs sind schon immer für Transparenz gewesen. Gerade mit Blick auf unsere Kernkompetenz: Lebensmittel und Lebensmittelsicherheit. Deshalb können Sie heute auf unserem Blog noch einmal ganz in Ruhe nachlesen, welche BIO-Siegel welche Garantien und Versprechen geben. Gerne beraten wir Sie hierzu natürlich auch bei uns im Markt. Sprechen Sie uns gerne an.

BIO-Siegel im Überblick

Das Deutsche Bio-Siegel

BIO

Neben dem EU-Siegel steht auf vielen Produkten nach wie vor noch das sechseckige Deutsche Bio-Siegel. Dieses wird vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) vergeben und kennzeichnet Lebensmittel aus kontrolliert ökologischem Anbau. Die Anbieter verzichten bei ihren Lebensmitteln zum Beispiel auf Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe. Tiere dürfen nur mit ökologischem Futter gefüttert werden, der Einsatz von Antibiotika ist beim deutschen Bio-Siegel stark begrenzt.

Demeter

BIO

Der älteste und strengste Anbauverband in Deutschland: Seit 1924 arbeitet die Demeter-Gemeinschaft nach den Kriterien einer biologisch-dynamischen Landwirtschaft des Anthroposophen Rudolf Steiner. Der Hof als Kreislauf – nach diesem Motto wird auf Demeter-Betrieben gewirtschaftet. Demeter-Bauern verstehen ihren Betrieb als Organismus, der materiellen und immateriellen Einflüssen wie kosmischen Wirkungen von Mond und Planeten ausgesetzt ist. Selbst hergestellte Präparate aus Mist, Heilpflanzen und Mineralien sollen eine langfristige Bodenfruchtbarkeit garantieren. Nicht nur Lebensmittel, auch Kosmetika und Reinigungsprodukte können das Demeter-Siegel tragen.

Bioland

BIO

Bioland ist nach eigenen Angaben der bedeutendste ökologische Anbauverband in Deutschland. Auch die Kriterien für Bio-Siegel von Bioland gehen über die EG-Öko-Verordnung hinaus. Das System des Anbauverbandes (seit 1976) basiert auf einem geschlossenen Betriebskreislauf, mit dem unter anderem auf die langfristige Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit geachtet wird. Produktions- und Futtermittel stammen weitgehend aus dem eigenen Betrieb, erkrankte Tiere werden naturheilkundlich behandelt.

Naturland

BIO

Ein Bio-Siegel mit hohen Standards für die Erzeugung und Verarbeitung: Die Kriterien für Naturland-Waren (seit 1982) gehen über die EG-Öko-Verordnung für Bio-Label hinaus. Detaillierte Richtlinien begleiten die Produkte vom Anbau bis zu ihrem Weg in den Handel.

Ganz unabhängig vom Siegel zeichnen nahezu alle Bio-Produkte die nachstehenden Vorteile aus:

  • nachhaltig produzierte und naturbelassene Lebensmittel
  • Erhalt der Bodenfruchtbarkeit
  • weitgehend geschlossene Nährstoffkreisläufe
  • artgerechte Haltung und Fütterung der Tiere
  • Umwelt-, Natur- und Artenschutz
  • Schonung der Energie- und Rohstoffvorräte
  • Erhalt der heimischen Landwirtschaft
  • Verzicht auf Gentechnik, Pestizide und chemisch-synthetische Düngemittel

Es lohnt sich tatsächlich, beim Einkauf genau hinzuschauen. Zumal auch die preiswerten Bio-Erzeugnisse in unserem Sortiment mit Blick auf gelebte Nachhaltigkeit echte Vorteile bieten: Besten Geschmack inklusive gesunder Inhaltsstoffe. BIO – eine Marke mit sieben Siegeln? Wir hoffen, Ihnen mit dieser kleinen Übersicht geholfen zu haben. Und freuen uns auf Ihren Besuch bei uns im Markt. Sollten Sie noch Fragen zum Thema haben, sprechen Sie uns gerne an. Und erfahren Sie mehr zu unserem vielfältigen Sortiment biozertifizierter Produkte. Ein Blick ins Detail offenbart manchmal die ein oder andere Überraschung.

Too good to go! – gelebte Nachhaltigkeit

Ein Grundpfeiler von EDEKA Ott & Fuchs  ist die Frische. Das Team ist täglich im Einsatz, bestellt nach bestem Gewissen und Berechnungen, um Kunden eine besondere Vielfalt zu bieten. Doch manche Artikel können aufgrund von Beschädigungen oder ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum einfach nicht mehr im „normalen“ Verkauf angeboten werden. Dennoch sind sie noch genießbar. Ein Teil dieser Waren geht an die Tafeln. Doch wohin mit all den anderen Artikeln? Dafür ist mit der App „Too good to go“ ein bewährtes Konzept entstanden, das diese Lücke schließt und sich gegen die Wegwerfgesellschaft stellt. Da ist EDEKA Ott & Fuchs selbstverständlich dabei.

Was ist “Too good to go”?

EDEKA Ott & Fuchs, Nachhaltigkeit
Das Gründungsteam der App „too good to go“

Das erklärt das Gründungsteam der App am besten selbst: „„Too Good To Go ist die App zur Lebensmittelrettung. Der Auftrag unseres öko-sozialen Startups lautet: Essen retten, Geld sparen und die Welt verbessern!“, heißt es von den Freunden, die ihr Start-Up 2015 gründeten und mittlerweile europaweit operieren. Ihr Ansporn entstammt einem dringlichen, weltweiten Problem. Global wird über ein Drittel aller produzierten Lebensmittel unnötigerweise weggeworfen – in Deutschland 19 Mio. Tonnen. Um dieser sinnlosen Ressourcenverschwendung zu begegnen, hat das Team sein revolutionäres Konzept erarbeitet, das den Handel mit Kunden vernetzt. So können überproduzierte Lebensmittel zum reduzierten Preis über die kostenlose App vermittelt werden.

Wie funktioniert „To good to go“?

Der Ablauf ist simpel. Über die App können Restaurants, Bäckereien, Cafés, Hotels und Supermärkte überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer anbieten. Kunden bestellen, bezahlen über die App und brauchen ihre Portion nur im angegebenen Zeitfenster abzuholen. Die Teilnahme ist kostenlos. Während Kunden bequem für mindestens die Hälfte des Originalpreises und maximal 3,90 Euro gutes Essen finden, muss der Handel seine wertvollen Lebensmittel nicht entsorgen. Das Pro für die Umwelt liegt mit der Ressourcenschonung auf der Hand.

Nachhaltigkeits-App, EDEKA Ott & Fuchs


Ab in die App, bestellen, bezahlen und zu EDEKA Ott & Fuchs. So entsteht eine Win-win-Situation: Leckeres Essen zum reduzierten Preis für unsere Kunden, weniger Verschwendung für uns und eine Ressourcenschonung für die Umwelt!

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