Schlagwort: Herbst

Pfifferlinge – pfiffig in jeder Hinsicht

Es ist wieder Pfifferling-Zeit und der Genuss des beliebten trichterförmigen, goldgelben Speisepilzes kann beginnen. Pfifferlinge, auch gelber Eierschwamm genannt, sind nicht nur schmackhaft und vielseitig einsetzbar, sondern auch gut für den Körper: Sie stecken voller Eiweiß, Kalium und Vitamin D. Die pfeffrig-würzigen Gelblinge, die noch bis November frisch in unserem Markt erhältlich sind, sind äußerst reich an Eisen und zudem extrem fett- und kalorienarm.

Pfifferlinge mögen es deftig!

Pfifferlinge schmecken gebraten, in Soße oder auch eingelegt. Sie harmonieren gut mit Wildfleisch oder Speck, verfeinern ein Rührei, prägen das beliebte Pfifferlingrisotto und passen als Ragout zu Klößen. Da sich in den Lamellen der Pilze häufig Sand ansammelt, sollten sie vor der Verarbeitung gut gereinigt werden. Pilze sollten nie unter fließendem Wasser gewaschen werden, da sie sich dabei mit Wasser vollsaugen. Für die Reinigung eignet sich sehr gut eine feine Bürste oder ein entsprechender Pinsel.

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…oder als feines Süppchen!

Zutaten (für 2 Portionen):

  • Pfifferlinge
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Butter
  • 1 TL Weizenmehl
  • 100 ml Weißwein, trocken
  • 300 g Gemüsefond
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Sahne
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 30 g Speck, durchwachsen, geräuchert
  • 1 Bund Zitronenthymian

 

Zubereitung:

Die Pfifferlinge in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Den Frühlingslauch waschen und anschließend den Wurzelansatz entfernen. Den Lauch in feine Ringe schneiden. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. In einem Topf die Butter erhitzen und die Hälfte der Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin 5 Minuten leicht dünsten. Nun einen Teil der abgetropften Pfifferlinge dazugeben und für etwa 2 Minuten anbraten. Alles mit Mehl bestäuben, danach mit Weißwein ablöschen und den Gemüsefond angießen. Die Suppe etwa 10 Minuten bei niedriger Hitze kochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt die Sahne dazugeben und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren.

Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die Speckstreifen und die restlichen Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin kurz anbraten. Danach die restlichen Pilze zugeben und für rund 5 Minuten bei mittlerer Hitze weiterbraten lassen. Anschließend den Frühlingslauch zugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Die heiße Suppe zusammen mit den angebratenen Pilzen in zwei Suppenteller anrichten und mit frischen Zitronenthymian garnieren

Kernkompetenz: Kürbis

Ob Butternut, Muskat oder der beliebte Hokkaido: Weltweit wachsen rund 800 verschiedene Kürbis-Sorten, die alle aus fünf bitter schmeckenden Wildformen gekreuzt und gezüchtet wurden. Rund 200 davon sind essbar, die übrigen ungenießbare Zierfrüchte. Ursprünglich stammen Kürbisse, die übrigens botanisch gesehen kein Gemüse, sondern Beerenfrüchte sind, aus Lateinamerika. Im 16. Jahrhundert kamen sie durch die Spanier nach Europa.

Vielfalt in der Küche

Als Suppe, als Beilage, in Risotto oder eingelegt – Kürbis eignet sich für die verschiedensten Gerichte. Sogar zu Marmelade, Pudding, Kompott oder Kuchen lassen sich die aromatischen Früchte verarbeiten. Allerdings ist es nicht ganz einfach, die harte Schale zu zerteilen. Eine Möglichkeit: Kürbis waschen, dann halbieren, mit einem Elektromesser oder einem Beil stückeln und mit einem scharfen Messer schälen. Alternativ kann man die Frucht bei 200 Grad etwa 40 bis 60 Minuten im Ofen backen und dann zerkleinern. Es ist auch möglich, einen Kürbis im Ganzen zu kochen (vorher unbedingt einstechen), ihn dann zu zerkleinern und mit einem Messer oder Löffel zu entkernen und zu schälen. Einige Sorten, zum Beispiel Hokkaido und Spaghetti-Kürbis, müssen nicht geschält werden, man kann die Schale mitessen.

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Farbenfroher Herbstbote

Kalorienarm und vitaminreich

In der Küche erfreut sich der Kürbis zu Recht immer größerer Beliebtheit: Eine Kürbisfrucht enthält nur etwa 25 Kalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch und versorgt den Körper mit Vitaminen, Kalium, Kalzium und Zink. Die im Fruchtfleisch enthaltene Kieselsäure ist gut für Bindegewebe, Haut und Nägel.

Lust auf eine Butternut-Cremesuppe?

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 kleiner (ca. 1 kg) Butternut-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1-2 Nelken
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 100 g saure Sahne
  • alternativ: 100 g Schmand
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 EL Kürbiskernöl
  • Kurkumapulver
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Bei uns erhältlich: Butternut in Bio-Qualität

Den Kürbis waschen und schälen, in Scheiben schneiden, die Kerne mit einem Esslöffel herauskratzen und das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Zwiebel schälen und klein würfeln.

Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Kürbis dazugeben und circa 5 Minuten mitdünsten. Inzwischen den Ingwer schälen und fein reiben. Ingwer und 1-2 Nelken zum Kürbisgemüse geben, alles mit Brühe ablöschen und aufkochen. Bei schwacher Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen.

Am Ende der Garzeit die Nelken aus dem Kochtopf entfernen. Schmand oder saure Sahne zur Suppe geben und alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren auf Teller verteilen und mit jeweils 1 EL Kürbiskernöl (dieses feine Öl bitte niemals mitkochen) sowie 1 Messerspitze Kurkuma verfeinern.

Wir von EDEKA Ott & Fuchs wünschen einen guten Appetit und beraten Sie auch gerne in unserem Markt kompetent rund ums Thema Kürbisse.

Prickelndes Traumpaar: Federweißer und Zwiebelkuchen!

Wahrscheinlich erraten Sie die Antwort schon, bevor sie hier zu Ende formuliert worden ist. Was darf zum Klassiker unter den Elsässer-Spezialitäten nicht fehlen? Richtig: Der andere Klassiker! Ein kaltes Glas Federweißer. Ein Pärchen, das einfach zusammengehört. Nur für kurze Zeit im Jahr gibt es diese unwiderstehlich köstliche Kombination, bestehend aus „Neuem Wein“ und eben Zwiebel- oder Flammkuchen. Gekühlten Federweißer oder auch Federroter finden Sie  bis einschließlich Oktober selbstverständlich in unserem Markt. Und natürlich könnte man sich ein Gläschen auch ohne Zwiebelkuchen gönnen. Aber mit ist es ein Gaumenschmaus, der vortrefflicher nicht in die nahende Herbstzeit passen könnte.

Worum handelt es sich eigentlich beim Federweißen?

Beim landläufig bekannten Federweißen handelt es sich um kelterfrische Ware der neuen Ernte, die gekühlt und filtriert direkt nach der Abfüllung verladen wird. Das alkoholhaltige Traubensaftgetränk befindet sich in Gärung – die Weinhefe wandelt den Fruchtzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Aus diesem Grunde wird er bei uns im Markt stehend gelagert. Und sollte von Ihnen auch nur in dieser Position nach Hause transportiert und ebenso im Kühlschrank verstaut werden. Da permanent Kohlensäure aufgrund des noch laufenden Gärprozesses entweicht, ist ebenfalls darauf zu achten, dass der Deckel nur leicht angeschraubt ist, damit kein Überdruck in der Flasche entsteht.

Der teilweise gegorene Traubenmost ist anfangs leicht trüb und traubensüß, in der Gärung trüb, prickelnd-perlend und halbsüß und in der Reife hefetrüb, herb und fast durchgegoren. Durch Kälteeinwirkung können Sie den Gärverlauf beeinflussen: Wünschen Sie eine schnellere Vergärung, empfiehlt sich eine warme Lagerung. Wir empfehlen Ihnen den Genuss im Mittelteil der Gärung. Und dies am besten gut gekühlt.

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Echter Herbstgenuss

Wissenswertes zum kultigen Herbstgetränk

Herkunft – Das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm vermutet Mitte des 19. Jahrhunderts, der Name leite sich von der alten Bezeichnung Federweiß für „Alaun“ ab, das man früher dem Wein als Konservierungsmittel zugab. Heute wird angenommen, dass die Hefezellen, die der Federweiße als Schwebestoffe enthält, ihm wegen ihrer federweißen Farbe den Namen verliehen haben. Vor allem im Frühherbst wird Federweißer aus früh reifenden Rebsorten hergestellt. Traubenmost beginnt durch die von Natur aus enthaltene Hefe schnell zu gären. Dabei werden die im Most enthaltene Glucose und Fructose der Trauben in Alkohol und Kohlensäure gespalten.

Geschmack – Wegen der bei der Gärung entstehenden Kohlensäure schmeckt Federweißer herrlich spritzig und süß, wie eine Art Traubenlimonade.

Aufbewahrung – Bedingt durch die schnell fortschreitende Gärung lässt sich Federweißer nur kurz lagern, nach einigen Tagen sollte er aufgebraucht sein. Bis dahin, die Flaschen kühl lagern.

Achtung! Die Flasche niemals fest verschließen! Die durch die Gärung entstehende Kohlensäure kann solchen Druck entwickeln, dass die Flasche platzt/explodiert. Bei Schraubverschlüssen daher unbedingt ein kleines Loch in den Deckel pieksen oder eine Serviette rollen und in den Flaschenhals stecken.

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