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Prickelndes Traumpaar: Federweißer und Zwiebelkuchen!

Wahrscheinlich erraten Sie die Antwort schon, bevor sie hier zu Ende formuliert worden ist. Was darf zum Klassiker unter den Elsässer-Spezialitäten nicht fehlen? Richtig: Der andere Klassiker! Ein kaltes Glas Federweißer. Ein Pärchen, das einfach zusammengehört. Nur für kurze Zeit im Jahr gibt es diese unwiderstehlich köstliche Kombination, bestehend aus „Neuem Wein“ und eben Zwiebel- oder Flammkuchen. Gekühlten Federweißer oder auch Federroter finden Sie  bis einschließlich Oktober selbstverständlich in unserem Markt. Und natürlich könnte man sich ein Gläschen auch ohne Zwiebelkuchen gönnen. Aber mit ist es ein Gaumenschmaus, der vortrefflicher nicht in die nahende Herbstzeit passen könnte.

Worum handelt es sich eigentlich beim Federweißen?

Beim landläufig bekannten Federweißen handelt es sich um kelterfrische Ware der neuen Ernte, die gekühlt und filtriert direkt nach der Abfüllung verladen wird. Das alkoholhaltige Traubensaftgetränk befindet sich in Gärung – die Weinhefe wandelt den Fruchtzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Aus diesem Grunde wird er bei uns im Markt stehend gelagert. Und sollte von Ihnen auch nur in dieser Position nach Hause transportiert und ebenso im Kühlschrank verstaut werden. Da permanent Kohlensäure aufgrund des noch laufenden Gärprozesses entweicht, ist ebenfalls darauf zu achten, dass der Deckel nur leicht angeschraubt ist, damit kein Überdruck in der Flasche entsteht.

Der teilweise gegorene Traubenmost ist anfangs leicht trüb und traubensüß, in der Gärung trüb, prickelnd-perlend und halbsüß und in der Reife hefetrüb, herb und fast durchgegoren. Durch Kälteeinwirkung können Sie den Gärverlauf beeinflussen: Wünschen Sie eine schnellere Vergärung, empfiehlt sich eine warme Lagerung. Wir empfehlen Ihnen den Genuss im Mittelteil der Gärung. Und dies am besten gut gekühlt.

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Echter Herbstgenuss

Wissenswertes zum kultigen Herbstgetränk

Herkunft – Das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm vermutet Mitte des 19. Jahrhunderts, der Name leite sich von der alten Bezeichnung Federweiß für „Alaun“ ab, das man früher dem Wein als Konservierungsmittel zugab. Heute wird angenommen, dass die Hefezellen, die der Federweiße als Schwebestoffe enthält, ihm wegen ihrer federweißen Farbe den Namen verliehen haben. Vor allem im Frühherbst wird Federweißer aus früh reifenden Rebsorten hergestellt. Traubenmost beginnt durch die von Natur aus enthaltene Hefe schnell zu gären. Dabei werden die im Most enthaltene Glucose und Fructose der Trauben in Alkohol und Kohlensäure gespalten.

Geschmack – Wegen der bei der Gärung entstehenden Kohlensäure schmeckt Federweißer herrlich spritzig und süß, wie eine Art Traubenlimonade.

Aufbewahrung – Bedingt durch die schnell fortschreitende Gärung lässt sich Federweißer nur kurz lagern, nach einigen Tagen sollte er aufgebraucht sein. Bis dahin, die Flaschen kühl lagern.

Achtung! Die Flasche niemals fest verschließen! Die durch die Gärung entstehende Kohlensäure kann solchen Druck entwickeln, dass die Flasche platzt/explodiert. Bei Schraubverschlüssen daher unbedingt ein kleines Loch in den Deckel pieksen oder eine Serviette rollen und in den Flaschenhals stecken.

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