Monat: September 2023

Pfifferlinge – pfiffig in jeder Hinsicht

Es ist wieder Pfifferling-Zeit und der Genuss des beliebten trichterförmigen, goldgelben Speisepilzes kann beginnen. Pfifferlinge, auch gelber Eierschwamm genannt, sind nicht nur schmackhaft und vielseitig einsetzbar, sondern auch gut für den Körper: Sie stecken voller Eiweiß, Kalium und Vitamin D. Die pfeffrig-würzigen Gelblinge, die noch bis November frisch in unserem Markt erhältlich sind, sind äußerst reich an Eisen und zudem extrem fett- und kalorienarm.

Pfifferlinge mögen es deftig!

Pfifferlinge schmecken gebraten, in Soße oder auch eingelegt. Sie harmonieren gut mit Wildfleisch oder Speck, verfeinern ein Rührei, prägen das beliebte Pfifferlingrisotto und passen als Ragout zu Klößen. Da sich in den Lamellen der Pilze häufig Sand ansammelt, sollten sie vor der Verarbeitung gut gereinigt werden. Pilze sollten nie unter fließendem Wasser gewaschen werden, da sie sich dabei mit Wasser vollsaugen. Für die Reinigung eignet sich sehr gut eine feine Bürste oder ein entsprechender Pinsel.

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…oder als feines Süppchen!

Zutaten (für 2 Portionen):

  • Pfifferlinge
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Butter
  • 1 TL Weizenmehl
  • 100 ml Weißwein, trocken
  • 300 g Gemüsefond
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Sahne
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 30 g Speck, durchwachsen, geräuchert
  • 1 Bund Zitronenthymian

 

Zubereitung:

Die Pfifferlinge in ein Sieb gießen und gut abtropfen lassen. Den Frühlingslauch waschen und anschließend den Wurzelansatz entfernen. Den Lauch in feine Ringe schneiden. Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. In einem Topf die Butter erhitzen und die Hälfte der Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin 5 Minuten leicht dünsten. Nun einen Teil der abgetropften Pfifferlinge dazugeben und für etwa 2 Minuten anbraten. Alles mit Mehl bestäuben, danach mit Weißwein ablöschen und den Gemüsefond angießen. Die Suppe etwa 10 Minuten bei niedriger Hitze kochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt die Sahne dazugeben und die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren.

Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die Speckstreifen und die restlichen Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin kurz anbraten. Danach die restlichen Pilze zugeben und für rund 5 Minuten bei mittlerer Hitze weiterbraten lassen. Anschließend den Frühlingslauch zugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Die heiße Suppe zusammen mit den angebratenen Pilzen in zwei Suppenteller anrichten und mit frischen Zitronenthymian garnieren

Federleichter Herbstgenuss

Was lange gärt, wird endlich Wein. Davor heißt es schlicht: Federweißer. Oder auch Federroter. Gerade jetzt in der Zeit zwischen September und Oktober gibt es den neuen Wein, wie er auch genannt wird, wieder  bei uns im Markt. Gut gekühlt und selbstverständlich stehend gelagert; so ist federleichter Herbstgenuss garantiert. Denn beim Federweißen (ebenso wie beim Federroten) handelt es sich um noch nicht ganz durchgegorenen Traubenmost, der Kohlensäure enthält und oft noch recht süß schmeckt, weil der Zucker im Most noch nicht vollständig in Alkohol umgewandelt wurde. Der Gärprozess läuft also stetig weiter, weswegen wir Ihnen auch dringend empfehlen, Ihren Federweißen stehend und mit leicht aufgedrehter Verschlusskappe nach Hause zu transportieren.

Je gereifter, desto mehr Alkohol!

Aus demselben Grund schmeckt Federweißer aber auch nie gleich. Je nachdem in welchem Stadium Sie ihn gerade genießen, schmeckt er anfangs noch eher süß und im Verlauf dann immer herber und mehr nach Wein. Dabei steigt natürlich auch der Alkoholgehalt – auf bis zu elf Prozent. Am besten ist er, wenn sich Süße und Säure gerade eben die Waage halten.

Seinen Namen verdankt der Jungwein übrigens den Hefeteilchen, die „wie weiße Federchen“ in der Flasche (und später natürlich auch im Glas) schweben und den Federweißen so milchig trüb machen. Der neue Wein hat allerdings noch weitere Namen. In bestimmten Regionen wird er auch Sturm, Bitzler, Rauscher oder gar Sauser genannt.

Es ist eine schöne Tradition, mit einem Glas „Sauser“ den Herbst einzuleiten und sich zugleich daran zu erinnern, wie Wein eigentlich entsteht. So ein Federweißer-Abend kann auch richtig lecker sein. Weil Federweißer (und auch die rote Spielart) in der Regel recht süß ist, passt er perfekt zu eher deftigen Speisen. Als ideal gilt die Marriage aus Federweißer und Flammkuchen oder aber auch Zwiebelkuchen. Der ist recht einfach zu machen und mit Zwiebeln und Speck ein herrlich herzafter Begleiter zum süßen federweißen Most.

Zwiebelkuchen: Vitamin C-Bombe im Herbst!

Die Zwiebel ist ja nicht gerade überall beliebt, insbesondere wegen ihres herben Geruchs. Macht man sich aber bewusst, dass sie die Zitrone in Sachen Vitamin C Gehalt weit übertrifft (die Zwiebel hat elf Mal so viel Vitamin C wie eine Zitrone), wird sie einem schnell wieder sympathisch. Gerade im Herbst! Von August bis Oktober wird die deutsche Steckzwiebel geerntet, und so kommt sie ganz frisch in unseren Zwiebelkuchen und wappnet uns für den Winter und gegen die damit einhergehenden Erkältungswellen.


Zutaten:

  • 1,7 kg große Gemüsezwiebeln
  • 150 ml Weißwein
  • 150 ml Wasser
  • 1 EL Kümmel
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL weißer Pfeffer
  • 200g durchwachsener Bauchspeck
  • 200g Schmand
  • 4 Eier
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss
  • 200g geriebener Greyerzer Käse
  • 1 Packung Fixteig für Flammkuchen (Blech)

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Zubereitung:

  • Zunächst werden die Gemüsezwiebeln in feine Ringe geschnitten und dann mit Wein, Wasser, Salz, Pfeffer, Zucker und Kümmel bei mittlerer Hitze 30 Minuten lang weichgekocht. Zwischendurch sollten die Zwiebeln ab und zu umgerührt werden.
  • Parallel wird der durchwachsene Bauchspeck in kleine Würfel geschnitten und in einer Pfanne ohne Fett knusprig gebraten.
  • Währenddessen wird der Fixteig nach Packungsanleitung zubereitet. Mit einem Handtuch zugedeckt kann er noch einige Zeit gehen, während die restlichen Zutaten zubereitet werden.
  • Danach werden die Eier und der Schmand in einer Schüssel cremig gerührt, der Schnittlauch gewaschen und in feine Röllchen geschnitten und mit dem Muskatnusspulver unter die Eimasse gerührt.
  • Sind die Zwiebeln fertig gekocht, wird das Wasser abgegossen und die Zwiebeln sollten ein wenig abkühlen. Währenddessen kann der Hefeteig auf dem Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, ausgerollt werden.
  • Wenn die Zwiebeln abgekühlt sind, wird die Eimasse sowie der gebratene Speck unter die Zwiebeln gerührt. Hier kann noch einmal etwas mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Dann werden die Zwiebeln gleichmäßig auf dem Teig verteilt. Als letztes wird der geriebene Käse über die Zwiebeln gestreut.
  • Der Zwiebelkuchen muss nun bei 200 Grad rund 30 Minuten im Ofen backen und sollte dann am besten heiß serviert werden. Nach eigenem Geschmack sollte noch am Tisch gepfeffert oder gesalzen werden.

Milchersatz: pflanzliche Alternativen zur Kuhmilch

Wer sich vegan ernährt oder auf Milchprodukte vom Tier bewusst verzichten möchte oder an einer Laktoseintoleranz leidet, dem steht mittlerweile eine große Auswahl an Milchersatz zur Verfügung Immer mehr Verbraucher greifen anstelle von Kuhmilch zu Pflanzenmilch. Genauer gesagt zu Pflanzendrinks, denn die Bezeichnung „vegane Milch“ ist gesetzlich unzulässig. Verbreitet sind vor allem Sorten aus Soja, Getreide wie Hafer und Dinkel, Reis sowie Mandeln. Relativ neu auf dem Markt ist Erbsenmilch, die aus den USA zu uns kam. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Sorten vor.

Vielfältige Geschmacksalternativen

Für welchen Milchersatz Sie sich entscheiden, ist reine Geschmackssache. Für Kleinkinder unter drei Jahren empfehlen Experten die Pflanzendrinks allerdings nicht, da ihnen für das Wachstum wichtige Nährstoffe wie Vitamin B12 fehlen und andere in pflanzlicher Form schlechter verwertbar sind – etwa Calcium. Darüber hinaus ist beim Kauf zu beachten, dass manche Speisen nur mit bestimmten Milchalternativen gelingen.

Wer beispielsweise seinen Kaffee gerne mit einem schönen Milchschaum trinkt, sollte nicht auf Reis-, Hirse-, Cashew- und Haselnussmilch zurückgreifen. Gut aufschäumen lassen sich hingegen Soja-, Mandel-, Dinkel- und Hafermilch. Für das Backen ohne Milch und Ei eignet sich die neutral schmeckende Reismilch, zu Gebäck mit Nuss und Karamell passen auch die Nussdrinks. Beachten Sie, dass einige Pflanzendrinks eine natürliche Süße aufweisen. Bei Backrezepten mit Kuhmilch ist deshalb eventuell die Zuckermenge zu reduzieren, wenn Sie einen Milchersatz verwenden.

Verschiedene Formen von Milchersatz

  • Getreidedrinks (Hafer-, Reis-, Hirse- und Dinkelmilch)
  • Nussdrinks (Mandel-, Haselnuss-, Kokos-, Macadamia-, Cashew- und Reis-Mandel-Milch)
  • Sojamilch
  • Hanfmilch, Lupinen- und Erbsendrink

Und hier nun noch ein genussvoller Praxistipp

Mandelmilch mit Kaffee-Eiswürfeln

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Zutaten (für 4 Portionen):

  • 120 g Mandelmus, weiß
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 200 ml Kaffee

Zubereitung:

Kalten Kaffee in die Eiswürfelbehälter füllen und über Nacht ins Tiefkühlfach stellen. Für die Mandelmilch Mandelmus, 1 Liter Wasser und Agaven-Dicksaft in einen Mixer geben und pürieren, bis die gewünschte Konsistenz entstanden ist. Mandelmilch in 4 Gläser füllen und die Kaffee-Eiswürfel zufügen und servieren

Ab geht die Milchshakeparty!

Ein Milchshake mit frischen Früchten und samtiger Eiscreme, das wäre doch etwas! Wer erinnert sich nicht an den Geschmack aus Kindertagen, wo ständig Milchmixgetränke in allen möglichen Geschmacksrichtungen gemixt wurden? Und was gab es Köstlicheres im Sommer, als die frischen Früchte aus dem Garten mit kühler Milch oder Buttermilch aufzumixen? In letzter Zeit sind diese Erfrischungsgetränke etwas in den Hintergrund gerückt. Dennoch erobern diese nahrhaften Shakes die Küchen wieder, weil man erkannt hat, dass sich mit Milch fantastische Getränke zaubern lassen, deren geschmackliche Vielfalt nahezu unerschöpflich ist. Also: Shake it, Baby! Lasst die Milchshakeparty beginnen!

Ein gesunder Mix aus Milch und Früchten

Milchshakes bestehen im Grunde aus Milch, Früchten und/oder Eiscreme. Diese Köstlichkeit wurde im 19. Jahrhundert kreiert. Damals handelte es sich um eine Art Eierpunsch, der Senioren und Kranken als Nahrungsergänzungsmittel verabreicht wurde. Der Milchshake in seiner heutigen Form existiert, seit der Mixer erfunden wurde. Ein experimentierfreudiger Amerikaner fügte einem damals üblichen Malzmilch-Getränk zwei Kugeln Vanilleeis und Früchte hinzu und schon war das köstliche Getränk geboren. Von diesem Zeitpunkt an eroberte der nahrhafte Shake die Esskultur verschiedener Länder und ist heute populärer denn je. Kaum jemand kann einem sahnigen Milchshake widerstehen.

Das Getränk eignet sich als kleines Frühstück oder „Snack“, als Ersatz für Süßigkeiten, als Dessert, als Partygetränk oder einfach als eine kleine Zwischenmahlzeit. Milchshakes sind also bei jeder Gelegenheit passend und beliebt. Dem Einfallsreichtum und der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Neben den Grundzutaten wie Milch, Buttermilch, Joghurt, Sauermilch oder Kefir eignen sich Früchte der Saison, Speiseeis und Nüsse bestens zum Mixen eines fruchtigen Shakes. Die Verwendung von Sauermilchprodukten wertet ein Milchmix-Getränk ernährungsphysiologisch enorm auf und tut zugleich unserem Darm gut.

Wir präsentieren: Banane, Kokos und Basilikum in the Mix!

Vorhang auf für eine ungewöhnliche Kombination: Bananen, Milch, Kokosmilch und Basilikum, leicht gesüßt mit Kokossirup. Viel Spaß beim Genuss unseres Bananen-Kokos-Shakes.

Zum Garnieren:

  • 20 g Kokoschips
  • Basilikum

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Für den Shake:

  • 300 g Banane
  • 2 Msp. Zimt
  • 1 Msp. Kardamom
  • 12 Blätter Basilikum
  • 400 ml Milch
  • 200 ml Kokosmilch
  • 4 cl Kokossirup
  • Bananen schälen, mit Zimt, Kardamom und Basilikum in einen Mixer geben.
  • Milch, Kokosmilch und Kokossirup dazu gießen und fein pürieren. In Gläser füllen.
  • Kokoschips leicht rösten und diese als Garnitur zusammen mit dem Basilikum auf dem Shake anrichten.

Und jetzt: Shake it, Baby! Die Milchshakeparty kann beginnen.

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